Hilfslieferungen für die Ukraine (2020 - 2025)

Der KAKTUS sammelte von 2022 bis 2025 Geld- und Sachspenden für die Ukraine

Der KAKTUS hat seit Beginn des Krieges ukrainische Bürger in der Ukraine und in Bad Oldesloe unterstützt. Hierzu hat der KAKTUS seit 2022

  • Sachspenden gesammelt und ihren Transport in die Ukraine organisiert.
  • Laptop-Spenden organisiertso dass Kinder in Bad Oldesloe von hier aus am Unterricht ihrer Heimat virtuell teilnehmen konnten. Insgesamt hat es 3 Laptop-Spendenaktionen gegeben.
  • im DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) Ukrainerinnen Deutschkenntnisse vermittelt. Die Ukrainerinnen konnten damit die Zeit zu ihren Integrationskursen überbrücken, da die Integrationskurse hoffnungslos überlaufen waren
  • zu den Kriegsfolgen in der Ukraine mehrere Ausstellungen im KuB veranstaltet.

Zusammenarbeit mit dem "Ukraine Freundeskreis Bad Oldesloe"

Der Bad Oldesloer „Ukraine Freundeskreis Bad Oldesloe“ hat mit dem KAKTUS e.V. zusammengearbeitet, um mit ihm gemeinsam bedürftige Menschen in der Ukraine zu unterstützen.

 

Unser Kaktus-Mitglied Jens Wieck war der Organisator der Solidargemeinschaft, die geflüchteten Bewohnern der russisch besetzten Stadt Dniprorudne praktische Hilfe zukommen ließ. Diese Binnenflüchtlinge haben vorwiegend Schutz in der Stadt Saporischschja gefunden. Dniprorudne ist eine kleine Stadt in der Oblast Saporischschja in der südlichen Zentralukraine mit 19.100 Einwohnern. Sie liegt etwa 54 Kilometer südlich von Saporischschja am Ufer des zum Kachowkaer Stausee aufgestauten Dnepr. Den See gibt es nicht mehr, seit am 6. Juni 2023 die Kachowkaer Staumauer zerstört wurde.

Anton Kozyriev, Leiter der Verwaltung für die geflüchteten Bewohner aus Dniprorudne mit Sitz in Saporischschja, hatte am 12.März 2025 Bad Oldesloe besucht und sich mit Mitgliedern des  „Ukraine Freundeskreis Bad Oldesloe“ sowie mit der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, Jörg Lembke, getroffen. Herr Kozyriev berichtete über die momentane Lage in der Region Saporischschja, die weiterhin Ziel von Drohnenangriffen ist, und bat um Unterstützung der Bevölkerung. 


Sachspenden

Benötigt wurden:

  • Decken
  • Kerzen und Streichhölzer
  • Powerbanks
  • Bekleidung und Schuhe (Kinder, Damen, Herren)
  • Spielzeug
  • Nudeln, Getreide, Konserven, Eintopf, Kakao, Tee, Kaffee, Zucker oder Zuckerersatz, Müsli, Milchpulver, Mehl, Pflanzenöl
  • Hygieneartikel, z.B. Windeln, Kopfläusemittel

Bitte nur Material, dass den Transport in ein Kriegsgebiet übersteht (kein Kinderpuzzle, kein Geschirr, keine Gläser).


Im KAKTUS konnten nur kleine Sachspenden angenommen werden: Haltbare Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Laptops, Kerzen, Powerbanks, Ladegeräte.

 

Große und sperrige Spenden hat das AWO-Sozialkaufhaus bei den Hölk-Hochhäusern angenommen. Das AWO-Kaufhaus ist von Montag bis Freitag von  9 bis 18 Uhr geöffnet. Man kann mit dem Auto am Lager Poggenseer Weg 28 direkt vorfahren.

Die Organisation "BRS" (Blauer Rettungsstern) brachte die Sachspenden in die Ukraine in die Region Tschernigow